Der "James Dyson Award" geht in eine neue Runde.

James Dyson Award 2011

Kreative Studenten gesucht

Der "James Dyson Award" geht in eine neue Runde und ist ab sofort offen für Einreichungen. Der internationale Wettbewerb lädt Studenten des Produkt- und Industriedesigns sowie der Ingenieurswissenschaften ein, innovative Problemlösungen zu entwickeln. In achtzehn Ländern durchgeführt belohnt er Einfallsreichtum und Kreativität. Der Gewinner erhält 10.000 britische Pfund (ca. 11.800 Euro) für die Entwicklung der Erfindung. Weitere 10.000 britische Pfund (ca. 11.800 Euro) gehen an den Universitätsfachbereich. Einreichungen werden bis zum 2. August 2011 entgegengenommen. Partner des James Dyson Award 2011 in Deutschland sind der Verband Deutscher Industriedesigner (VDID), der Rat für Formgebung und das British Council, die britische Kulturvertretung in Deutschland.

"Nutzt Frustrationen sinnvoll und sucht nach Lösungen, die Frustrationen beseitigen", fordert James Dyson die Studenten auf. "Wir suchen nach Leuten, die eine einfache und effektive Lösung für ein Problem entwickeln, statt es einfach zu akzeptieren." Und fügt hinzu: "Der James Dyson Award belohnt die Ideen junger Produktdesigner und Ingenieure und spornt sie an, ihre Erfindungen weiter zu entwickeln, ihren Kritikern die Stirn zu bieten und ihr Produkt zu einem kommerziellen Erfolg für sie selbst und ihre Wirtschaft zu machen."

Die Teilnehmer sind aufgefordert Abbildungen, Bilder und Zeichnungen ihres Projektes auf www.jamesdysonaward.org zusammen mit einer Erläuterung des Konstruktionsprozesses und ihrer Inspiration einzustellen. Ihre Ideen werden von einer nationalen und internationalen Jury und von Dyson-Ingenieuren bewertet, bevor James Dyson am 8. November 2011 den Gewinner auf internationaler Ebene bekannt gibt.

2010 ging der Award an Samuel Adeloju, absolvierter Industriedesigner der Universität in South Wales Sydney/Australien. Seine Erfindung "Longreach" ist eine lebensrettende Schwimmhilfe, die eine Sprengantriebstechnik verwendet, um die Notfallschwimmhilfe bis zu 150 m auf das Meer hinauszubefördern. Seitdem erzielte er Aufmerksamkeit in der internationalen Presse und verfeinert die Technik jetzt mit dem Ziel einer kommerziellen Produktion.

Johannes Simon Schork, Student im Studiengang Industrial Design an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel, wurde mit seinem Konzept zur Handreinigung im öffentlichen Raum, "Lavaris", Deutschland-Sieger des internationalen James Dyson Award 2010.

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