Miele

Konjunkturalarm in Gütersloh - Miele greift zum Rotstift

Die verringerte Nachfrage am Gerätemarkt veranlasst Miele dazu, die Kostenschraube zu drehen. „Wir werden kaum mehr als unseren Vorjahresumsatz erreichen können", wurden die deutschen Mitarbeiter jetzt in einem Brief informiert. Konsequenz daraus sei ein Einstellungsstopp, so berichten heute verschiedene Medien wie u. a. die Neue Westfälische aus Ostwestfalen, und befristete Verträge werden nicht mehr in unbefristete umgewandelt.

Die Absatzflaute betreffe nicht nur das Inland, das allgemein in der Branche mit etwas über zwei Prozent rückläufig ist (vorläufig für 2018), sondern auch wichtige Kernmärkte. Und ein Ende sei nicht absehbar.

Dennoch werden die begonnenen Effizienzsteigerungsmaßnahmen mit McKinsey („Design2Excellence") fortgesetzt, während Sachkosten wie Werbung, Instandhaltung und Firmenfahrzeuge auf den Prüfstand kommen. Insgesamt sollen die Kosten um mehr als 100 Mio. Euro reduziert werden. In Kürze feiert zugleich die neue Einbaugerätelinie „Generation 7000“ Premiere – die größte Produkteinführung der Geschichte, wie es heißt.

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