Valentinstagsumfrage von Pepper.com

Jeder Zweite schenkt am "Tag der Liebe"

Zum Valentinstag heute sind Blumen der Klassiker, doch vom ersten großen Shopping Event des Jahres profitieren auch andere Branchen. 54,9 Prozent aller in einer Partnerschaft Lebenden wollen ihrem Partner dieses Jahr etwas schenken. 23,8 Prozent planen mehr auszugeben, so das Ergebnis einer Umfrage der Shopping-Community Pepper.com unter 2.000 Verbrauchern.

Trotz der allgemein höheren Ausgabebereitschaft bleibt der Valentinstag eher ein Tag der kleinen Gesten als ein Tag der teuren Geschenke. Nur knapp jeder fünfte Verbraucher (18,7 %) ist bereit, mehr als 50 Euro auszugeben und nur 6,1 Prozent mehr als 100 Euro. Jeweils vier von zehn Verbrauchern planen hingegen, weniger als 25 Euro (41,2 %) oder zwischen 25 und 50 Euro (40,1 %) auf den Tisch zu legen. Wenn nicht für Blumen, dann bevorzugen Männer ein gemeinsames Dinner (12,4 %), Schmuck (5,5 %), etwas Selbstgestaltetes (4,4 %) und Fotogeschenke (3,8), gefolgt von Parfüm (2,6 %) und Pralinen (2,2 %). Frauen hingegen greifen vor allem zu etwas Selbstgestaltetem (13,6 %), Pralinen (10,1 %), und erst dann zu einem gemeinsamen Dinner (9,1 %) und Parfüm (8,5 %).

Gefragt, woran sie sich beim Kauf vor allem orientieren, nennen 34,0 Prozent der Frauen und 26,8 Prozent der Männer den „Geschmack“ ihres Partners. Härtere Faktoren wie die Qualität (21,4 bzw. 25,8 %) oder der Preis eines Produkts (21,4 bzw. 25,8 %) sind weniger entscheidend, ebenso wie die Lieferzeit, von der 5,5 Prozent der Frauen und 6,2 Prozent der Männer ihre Kaufentscheidung abhängig machen.

Wer denkt, dass vor allem Blumenhändler vom Valentinstag profitieren, täuscht sich: Online-Shops wurden bei der Umfrage am häufigsten genannt, nämlich von 27,8 Prozent der Verbraucher. Blumenhändler rangieren erst auf dem zweiten Rang. Hier kaufen zwar 34,0 Prozent der Männer, aber nur 3,1 Prozent der Frauen, im Mittel also „nur“ 18,6 Prozent der Verbraucher ihr Valentinstagsgeschenk.

Und dennoch ist das Valentinstagsgeschäft vor allem analog: 56,1 Prozent der Verbraucher möchten ihr Geschenk im klassischen Handel kaufen. Neben Blumenhändlern entfalten klassische Einzelhändler (14,6 bzw. 18,7 %) hier die größte Sogkraft, gefolgt von Supermärkten (5,0 bzw. 8,3 %), Parfümerien (9,4 bzw. 1,0 %) und Kaufhäusern mit 6,3 Prozent. Juweliere (1,0 bzw. 2,4 %) folgen auf Rang acht.

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