Poggenpohl

Jeder fünfte Mitarbeiter soll gehen

„70 Mitarbeitern droht Kündigung“ konnte man heute über Poggenpohl bei der „Neuen Westfälischen“ lesen. Denn aufgrund der schwächeren Auftragslage sei sich der Herforder Küchenhersteller zu Personalabbau, Kündigungen, Arbeitszeit-Anhebungen und Reduzierungen von Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld gezwungen.

Nachdem bereits Kurzarbeit die Auftragsschwäche ausgleichen sollte, wurden den Mitarbeitern gemäß der Regionalzeitung gestern härtere Konsequenzen in Aussicht gestellt. Demnach will das Management die aktuell 350 Beschäftigten um 20 Prozent reduzieren.

Gegenüber der Presse hat die Geschäftsführung, die im Juni durch Gernot Mang an der Seite von Thomas Kredatus erweitert wurde, bislang wohl noch keine konkreten Angaben gemacht. Nur dass sich große Projekte in Asien verschoben haben und deshalb Kosteneinschnitte notwendig sind. Wann es also zu welchen Schritten kommt, ist noch offen.

Im September 2018 hat Poggenpohl sein 125-jähriges Firmenbestehen gefeiert, im Februar 2017 wurde die Traditionsmarke vom Münchner Investor Adcuram übernommen.

Diese Seite teilen