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30.08.2017 16:31 Uhr

IFH und BBE Handelsberatung Kein Wachstum für GPK & Co. in Sicht - Möbelhandel hält Marktanteile

Kämpfen ist angesagt: Die Branche für Glas, Porzellan, Keramik (GPK) und Hausrat kann ihren Umsatz im vergangenen Jahr zwar erneut oberhalb der Schwelle von sechs Mrd. Euro halten. Doch das Marktvolumen liegt mit 6,2 Mrd. Euro allerdings zwei Prozent unter dem Niveau von 2015. Das zeigt der neue „Branchenfokus GPK/Hausrat“, mit dem das IFH Köln und die BBE Handelsberatung einen detaillierten Blick auf den Markt werfen. Die Branchenexperten erwarten, dass sich die negative Entwicklung künftig fortsetzt und der GPK- und Hausratumsatz bis 2021 auf 5,8 Mrd. Euro fällt.

 „Die GPK- und Hausratsbranche bleibt zunächst im Abwärtstrend gefangen. Denn dauerhaftes Marktwachstum ist nur möglich, wenn sich aus der Branche heraus ein starker Markttreiber entwickelt. Auch demographische Veränderungen – die künftig wieder zu einem höheren Bedarf an Hausrat- und GPK-Waren führen werden – können sich, wenn überhaupt, erst mittelfristig als Umsatzwachstum niederschlagen“, stellt Uwe Krüger, Senior Consultant am IFH Köln, fest.

Ein Blick auf die aktuelle Wettbewerbssituation zeigt, dass sich die Marktanteile in der Branche 2016 nur leicht verschieben. Dabei kann der Fachhandel insgesamt seine Position mit knapp 40 Prozent Markanteil nahezu auf Vorjahresniveau halten. Besonders der Möbelfachhandel behauptet sich. Der Blick auf den Distanzhandel zeigt: Internet-Pure-Player, TV-Verkaufskanäle und Versender können ihren Umsatz steigern und halten 2016 zusammen immerhin schon einen Anteil von knapp zehn Prozent am Markt für GPK und Hausrat.

„Herausfordernde Zeiten werden in der GPK- und Hausratswarenbranche den Wettbewerb zusätzlich intensivieren. Eine klare Positionierung sowie ein Fokus auf Schlüsselsortimente sind für den stationären Handel wichtiger denn je. Nur so können trotz rückläufigem Marktvolumen Erfolge erzielt werden“, erklärt Stefan-Charles Jahner, Consultant bei der BBE Handelsberatung.

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