Neue Alno GmbH

Hochspannung in Pfullendorf

Mit zwei potenziellen Investoren steht derzeit die Neue Alno GmbH in intensiven Verhandlungen. Nach dem Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung am 30. Juni bleibt nun nicht mehr viel Zeit. Bis Ende August wird das Insolvenzgeld für die 230 Beschäftigten gezahlt. Wichtig ist Geschäftsführer Michael Spadinger vor allem, dass vor der Herbstmesse eine klare positive Entscheidung feststeht. Etwa seit Ende Mai laufen die Gespräche mit den möglichen strategischen Investoren schon. „Beide sind superspannend“, kommen aus dem internationalen Möbel-Business und sind ebenso bekannt wie finanziell äußerst potent, betont Spadinger - der nun alle Hände voll zu tun hat, um die Zukunftsfähigkeit des Pfullendorfer Küchenherstellers zu Papier zu bringen. So gehe es bei den nötigen Investitionen „nur“ um einen hohen einstelligen Millionenbetrag, um den Maschinenpark aufzurüsten. Dafür will er fast neue Anlagen aus einem anderen Betrieb kaufen.

Derweil werde normal weiterproduziert und nächste Woche folgen regulär zwei Wochen Betriebsferien. Auch die ersten Musterküchen für das „Cube“-Zentrum in Löhne (gegenüber Area30) sind am Start. Der Zeitdruck habe aber durchaus Vorteile. Denn statt durch lange Hinhaltemanöver blockiert zu werden, will die Alno GmbH möglichst nahtlos weitermachen und in Löhne verkünden, ob und wie es weitergeht.

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