Finke

Haus in Paderborn wird dicht gemacht

Erst Ende August wurde bekannt, dass Höffner Finke übernimmt, jetzt soll unter Krieger-Leitung der Standort in Paderborn, an dem die Unternehmensgeschichte begann, dicht gemacht werden. „Finke ist ein Sanierungsfall. Schon lange macht das Unternehmen operative Verluste, die seinen Bestand ernsthaft gefährden. Die Gründe dafür liegen in der Vergangenheit, sind vielfältig und nicht mehr zu ändern. Klar ist aber, wir wollen das Unternehmen retten. Dazu sind auch schmerzhafte Einschnitte unausweichlich", erklärt Kurt Krieger in einer Mitteilung.

Bereits Mitte kommenden Jahres soll das Haus geschlossen und abgerissen werden. Für die Verwaltung ist Ende 2019 Schluss. Laut der „Neuen Westfälischen“ sind insgesamt 340 Mitarbeiter von der Schließung betroffen.

Für die Filialen in Münster, Hamm und Kassel soll es weitergehen, ebenso wie für die Logistik in Paderborn. Die Führung der Standorte erfolgt dann aus der Zentral-Verwaltung in Berlin. „Auch in diesen Filialen sind umfangreiche Maßnahmen notwendig. Finke hat deutlich zu hohe Kosten und ist auch deshalb nicht wettbewerbsfähig. Gemeinsam mit dem Betriebsrat werden wir auch hier Sozialpläne erarbeiten und die nötigen Anpassungen so sozial verträglich wie möglich gestalten", so Krieger weiter. „Finke verliert jeden Tag Geld. Und der Wettbewerb wird immer härter. Wir müssen uns neu aufstellen, nur dann haben wir auch eine Zukunft."

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