Ikea

Grundsteinlegung in Karlsruhe

Heute vormittag hat Ikea in Karlsruhe den Grundstein gelegt für das neue, insgesamt 54. Einrichtungshaus in Deutschland. Die Schweden investieren an der Durlacher Allee rund 80 Mio. Euro und schaffen ca. 200 neue Arbeitsplätze. Die Eröffnung ist im Sommer 2020 geplant. „Wir möchten hier an der Durlacher Allee als Einfahrtstor zur Innenstadt zu einem repräsentativen Stadtbild beitragen und haben deshalb auch einen Fassaden-Wettbewerb durchgeführt“, sagt Johannes Ferber, Property Manager Ikea Deutschland. „Das Ergebnis finden wir sehr gelungen.“ Größter Standortbonus sei zudem die perfekte Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr: Zwei Straßen- und zwei S-Bahnlinien mit teilweise überregionaler Anbindung halten direkt vor der Tür, zudem liegt der Standort genau am regionalen Radwegenetz. „Wegen der großen Nähe und perfekten Anbindung an die Innenstadt gehen wir auch davon aus, dass viele vor oder nach dem Einkauf bei uns noch einen Abstecher in die City machen“, sagt Johannes Ferber. „Für den Standort Karlsruhe kommen die meisten Besucher aus einem Umkreis von 30 Fahrminuten“, sagt Johannes Ferber.

Ikea plant darüber hinaus mit einem maßgeschneiderten Lieferkonzept dafür sorgen, dass möglichst viele Besucher mit alternativen Verkehrsmitteln wie Stadtbahn oder Rad zum Einkaufen kommen. An zwei E-Tankstellen können Besucher ihre Elektroautos kostenlos laden. Auch wird es Lademöglichkeiten für E-Bikes geben. Für die Besucher werden über 1.200 Parkplätze zur Verfügung stehen, hinzu kommen 300 Fahrradstellplätze. Auch das Thema Nachhaltigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch das Einrichtungshaus.

Zudem setzt Ikea in Karlsruhe auf ein besonderes Store-Format: Auf dem vergleichsweise kleinen Grundstück entsteht in kompakter Bauweise ein mehrgeschossiges Einrichtungshaus mit insgesamt fünf Ebenen. Eine weitere Besonderheit: Möbelausstellung und Markthalle finden die Kunden dabei auf einer Ebene.

Das Besondere an dem Standort in Karslruhe ist darüber hinaus, dass er hierzulander der letzte seiner Art sein wird. Bereits im Frühjahr hatte der Konzern angekündigt, künftig – bis auf Karlsruhe – keine weiteren großen, klassischen Ikea-Häuser auf der Grünen Wiese eröffnen zu wollen. Stattdesen sind kleinere Innenstadt-Konzepte geplant. „Ich glaube, dass es sehr gesund ist, jetzt die Richtung zu ändern und über neue Konzepte in den Städten nachzudenken“, sagte Deutschlandchef Dennis Balslev im Juli im Gespräch mit der „möbel kultur“. Zudem liegt der  Fokus in Zukunft verstärkt auf dem Online-Geschäft.

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