Der GPK Handelsverband Koch- und Tischkultur freut sich, dass sich der Gesamtmarkt GPK/ Hausrat 2019 auf einem hohen Niveau behaupten konnte.

GPK Handelsverband Koch- und Tischkultur

Gesamtmarkt GPK/Hausrat erzielt 6,19 Mrd. Euro

Der Gesamtmarkt GPK/Hausrat hat sich mit einem Bruttoumsatz von 6,19 Mrd. Euro 2019 auf einem hohen Niveau gehalten. Wie der Handeslverband Koch- und Tischkultur (GPK) unter Berufung auf Zahlen des IFH Köln mitteilte, schnitt der Bereich „Cucina“ mit einem Umsatzplus von 7,2 Prozent und einem Marktvolumen von 2,82 Mrd. Euro am besten ab. Zu dem Wachstumsfeld zählen Küchenausstattung, Koch-, Brat- und Backgeschirr. Es folgt der Bereich „Tavola“ - Tafelgeschirr, Besteck und Gläser - mit einem moderaten Wachstum von 0,5 Prozent und einem Volumen von 1,51 Mrd. Euro. Lediglich die Nachfrage im Bereich „Domus“ (Wohnaccessoires, Dekoration und Geschenkartikel) fiel 2019 mit minus 8,1 Prozent schwächer aus. Diese Entwicklung wird unter anderem auf eine schwächere Nachfrage bei Weihnachtsartikeln zurückgeführt.

Die positive Grundstimmung der GPK-/Hausratbranche korrespondiert mit der Umsatzentwicklung der Fachgeschäfte. Sie konnten von Januar bis Oktober 2019 einen Zuwachs von 1,6 Prozent verzeichnen. Gleichzeitig überlagern sich die Vertriebsformen. Das Handelsformat der Fachgeschäfte steht für 35 Prozent des Branchenumsatzes, der Möbelhandel für 14 Prozent, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte für elf Prozent, Lebensmittelhandel und Discounter für 9 Prozent. Internet-Pure-Playern machen 13 Prozent des Umsatzes aus und neun Prozent entfallen auf die Kauf- und Warenhäuser.

Als größte Herausforderung des Fachhandels werden die Innenstädte angesehen. Diese gilt es attraktiv zu gestalten, um Kunden anzulocken. Gleichzeitig ist es für Händler wichtiger denn je, sich vom Wettbewerb abzusetzen. „Der Fachhandel muss über den eigenen Tellerrand hinausschauen und das klassische GPK-Sortiment aufbrechen, um dem Stammkunden komplementäre Themenwelten aufzuzeigen. Hochwertige Lederwaren, Schmuck, Textilien, Schreibgeräte und nützliche Designprodukte für das (Home-)Office bieten sich sehr gut an und lassen sich im Geschäft hervorragend bespielen“, erklärt dazu Handelsverbands-Geschäftsführer Thomas Grothkopp.

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