Westwing

Geht an die Börse

Unter positiven Vorzeichen steht der Börsengang von Westwing, der bereits heute erfolgen soll, morgen ist dann der erste Handelstag für die Aktie. Das schreibt heute faz.net. In den ersten sechs Monaten erzielten die Münchener einen Umsatz von 120 Mio. Euro (+ 22 Prozent). Die Umsatzrendite, so das Blatt, lag bei immerhin zwei Prozent. Bis zum Jahresende sollen 250 Mio. Euro erlöst werden – und das bei dem für das Einrichtungssegment viel zu heißem Sommer!
Hauptanteilseigner sind bislang Rocket Internet, die auch an Home24 beteiligt sind, und der schwedische Investor Kinnevik. Bis zu 25 Prozent sollen sich nach dem Börsengang in Streubesitz befinden. Die Preisspanne der Aktie liegt bei 23 bis 29 Euro. Bis zu 147 Mio. Euro sollen insgesamt in die Kassen gespült werden.

Bereits vor zwei Jahren wollte der Shopping-Club, der rund 30 Prozent mit Möbeln, den Rest mit anderen Einrichtungsgegenständen und Fachsortimenten erwirtschaftet, an die Börse. Damals lief es jedoch noch nicht so rund. Für einen guten Börsenstart spricht jetzt, dass Westwing künftig effizienter wirtschaften will. Erst im Juli trennte sich das Unternehmen von den drei Märkten Russland, Brasilien und Kasachstan. Der Fokus liegt nun auf dem Europa-Geschäft. Allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz erzielt Westwing die Hälfte seiner Umsätze, schreibt faz.net.

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