Rolf Benz

Geht an Chinesen

China investiert in deutsche Marken: Erst kürzlich wurde bekannt, dass der größte Aktionär bei Mercedes Benz ein chinesisches Unternehmen ist, nun geht auch die Polsterbrand Rolf Benz ins Reich der Mitte: Kuka Investment and Management Co. Ltd. hat mehrheitlich die Anteile des Nagolder Unternehmens übernommen. Gestern einigte sich der chinesische Investor mit der zur Hüls-Gruppe gehörenden LoCom GmbH über den Erwerb der 99,92-prozentigen Beteiligung an Rolf Benz sowie der 100-prozentigen Beteiligung an der RB Managment AG, dem einzigen Komplementär des Polstermöbelanbieters. Der Vollzug der Transaktion steht unter Vorbehalt üblicher Vollzugs-Bedingungen, deren Eintreten zeitnah erwartet wird.

Kuka Investment and Managment ist eine Tochtergesellschaft von Jason Furniture (Hangzhou) Co. Ltd., einer der führenden chinesischen Designer, Hersteller und Händler von Wohnmöbeln und -accessoires. Damit geht eine 20 Jahre währende Ära zu Ende, denn so lange gehört Rolf Benz zur Hüls-Gruppe, die das Unternehmen 1998 von der Welle-Gruppe kaufte. Nach Parador und Ruf ist nun die dritte Perle aus dem Hüls-Collier veräußert.

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