Der EK-Vorstand Martin Richrath, Susanne Sorg und Franz Josef Hasebrink (v. l.) brechen eine Lanze für den mittelständischen Einzelhandel.

EK Servicegroup

Fordert 30-tägige Nachvalutierung von der Industrie ein

Zweifelsohne sind kleinere Fachhändler, die wegen der Corona-Krise schließen mussten, hart getroffen. Dennoch sollten Handel und Industrie in diesen Zeiten gemeinsam an einem Strang ziehen. Insofern kommt es nicht bei allen Lieferanten der EK Servicegroup gut an, dass der Verband alle vorliegenden Rechnungen ab sofort mit einer zusätzlichen Valuta von 30 Tagen inkl. Skonto entsprechend abrechnen will. „Diese Maßnahme ist im Interesse des inhabergeführten Fachhandels notwendig“, heißt es in einem Rundschreiben. Und weiter: „Wir bedauern, dass es uns angesichts der Dringlichkeit der Lage nicht möglich war, im Vorfeld das persönliche Gespräch mit Ihnen zu suchen. Wir gehen davon aus, dass Sie mit dieser Vorgehensweise einverstanden sind. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, erwarten wir Ihren Widerspruch bis Dienstag, 24. März 2020, 18:00 Uhr. Schwere Zeiten wie diese erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Im Mittelpunkt steht hier und jetzt die Existenzsicherung des mittelständischen inhabergeführten Handels. Doch wenn wir auf einer partnerschaftlichen Basis gemeinsam alle notwendigen Anstrengungen unternehmen, werden wir auch diese Krise überstehen.“

Die EK/servicegroup eG, kurz EK, ist eine der größten Einkaufskooperationen Europas. Sie operiert in den Geschäftsfeldern EK Home (Haushaltswaren, Geschenkartikel, Glas, Porzellan, Keramik, Schreibwaren, Lederwaren, Garten-, Balkon- und Terrassenmöbel sowie Haushaltsgeräte, Küchen, Elektroinstallation, Licht und Spiel- und Freizeitwaren, Bücher, Babyartikel), EK Fashion (Mode, Bekleidung, Heim- und Haustextilien), EK Wohnen (Schlaf- und Sitzmöbel, Heimtextilien), EK Heimwerken (Baumarktbedarf), EK Sport (Bekleidung und Sportgeräte) und EK Bücher (Bücher, E-Books).

 

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