Wegen insiderhandels wurde Ex-Steinhoff-Vorstandschef Markus Jooste zu einer Millionenstrafe verurteilt. Foto: Steinhoff

Steinhoff

Ex-Vorstandsvorsitzender zu Millionen-Strafe verurteilt

Wegen Insiderhandels ist der frühere Vorstandsvorsitzende von Steinhoff International Holdings NV, Markus Jooste, von einer einer südafrikanischen Aufsichtsbehörde jetzt zu einer Strafe von umgerechnet mehr als 8,6 Mio. Euro (162 Mio. Rand) belegt worden. Laut der Nachrichtenagentur "Bloomberg" soll Jooste vier Personen per SMS in den Tagen vor der Meldung von Unregelmäßigkeiten bei der Rechnungslegung im Dezember 2017 vor den schlechten Nachrichten des Konzerns gewarnt haben (moebelkultur.de berichtete).

Nachdem Steinhoff damals erklärt hatte, dass die Wirtschaftsprüfer den Jahresabschluss nicht genehmigen würden, verloren die Konzern-Aktien 90 Prozent ihres Wertes. Steinhoff kämpfte daraufhin ums Überleben. Jooste kündigte am selben Tag. Später wurde er von dem Unternehmen beschuldigt, eine von acht Personen zu sein, die mit fragwürdigen Transaktionen in Verbindung stehen (moebelkultur.de berichtete).

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