Hansgrohe Group

Erzielt einen erneuten Umsatzrekord

Einen erneuten Umsatzrekord konnte die Hansgrohe Group für das Geschäftsjahr 2018 bekanntgeben. Mit seinen beiden Marken Axor und Hansgrohe erzielte der  Armaturen- und Brausenspezialist einen Gesamtumsatz von 1,081 Mrd. Euro. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2017 entspricht dieses ausschließlich organische Wachstum einer Steigerung von 1,5 Prozent (währungsbereinigt 3,1 %). Das EBITDA beträgt 214,8 Mio. Euro, was einem Plus von rund 2 Prozent zum Vorjahr entspricht. Die EBITDA-Marge liegt unverändert hoch bei 20 Prozent, ein Beleg für das ertragreiche Wachstum der Hansgrohe Group.

„Auch 2018 konnte Hansgrohe seinen stetigen Erfolgskurs fortsetzen“, resümiert Hans Jürgen Kalmbach, Vorsititzender des Vorstands, der angesichts der anhaltend volatilen Rahmenbedingungen für 2019 ein moderates Umsatzwachstum erwartet. Rund 77 Prozent des Umsatzes wurden im Ausland im Ausland erwirtschaftet. Produkte wurden in über 140 Länder geliefert. Den größten Umsatzanteil mit rund 247 Mio. Euro generierte das Unternehmen aus dem Schwarzwald nach wie vor in seinem Heimatmarkt. Das in Deutschland erzielte Wachstum von 4 Prozent liegt über dem Durchschnitt der deutschen Gebäudearmaturenhersteller, die laut VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) im deutschen Markt nur einen Zuwachs von einem Prozent ausweisen. Auch in China, dem zweitwichtigsten Markt des Global Players, weist das Unternehmen währungsbereinigt mit insgesamt rund 150 Mio. Euro Umsatz ein äußerst respektables Wachstum von rund 17 Prozent aus. Dieses Umsatzplus liegt zehn Prozentpunkte über dem offiziell vom chinesischen Statistikamt ausgewiesenen Wirtschaftswachstum von 6,6 Prozent, ein Indikator für wachsende Marktanteile des Armaturen- und Brausenherstellers aus Schiltach. Der Umsatz im Reich der Mitte wächst auch durch die von Hansgrohe speziell für den chinesischen Markt entwickelten Produkte, wie Kombipakete von Küchenarmaturen und Spülen sowie Armaturen mit Trinkwasserfiltern zur Verbesserung der Wasserqualität.  

Mit 58,4 Mio. Euro stiegen die Investitionen der Hansgrohe Group um 33 Prozent und erreichten ein Rekordhoch. Der größte Anteil mit 55,1 Mio. Euro (plus 39 Prozent zum Vorjahr) floss dabei in die deutschen Standorte, insbesondere in den Bau einer neuen Kunststoffgalvanik im Werk Offenburg, die im Frühjahr 2019 in Betrieb genommen wird. Zur Erweiterung der Produktionsflächen wurden Ende 2018 in einem Industriepark in Willstätt (nahe Offenburg) die Schlauchproduktion und die Montage der Brausestangen angesiedelt. Neue Wege bei seinen Innovationsprozessen erprobt das baden-württembergische Unternehmen auch mit seinem InnoLab, das im Nachbarort Schramberg eingerichtet wurde. Dort arbeitet ein interdisziplinäres Team mit Hilfe neuartiger Methoden an Produktideen, die neue Märkte eröffnen sollen. Welche Innovationskraft bereits heute in Hansgrohe steckt, belegt auch die Auszeichnung als eine der innovativsten Firmen des deutschen Mittelstands beim Wettbewerb »Top 100« 2018.

„Leidenschaft, Wertschätzung, Miteinander und Vertrauen sind unsere Leitwerte, die wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitern erarbeitet haben. Sie geben uns Orientierung für unser tägliches Denken und Handeln“, beschreibt Hans Jürgen Kalmbach den nachhaltigen Unternehmenserfolg. Hierzu trugen 2018 weltweit 4.687 Mitarbeiter bei. Davon arbeiten 2.864 in Deutschland. Die Gesamtmitarbeiterzahl stieg 2018 um rund 3,6 Prozent.

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