Die beiden Alliance-Geschäftsführer Joachim Bringewald und Thomas Eck haben sich den Fragen der "möbel kultur" gestellt.

Alliance

Erstes Interview mit dem neuen Führungsteam

Seit einem halben Jahr hat Joachim Bringewald mit Thomas Eck einen neuen Sparringspartner an seiner Seite. Die „möbel kultur“ ist zum Verbandssitz nach Rheinbach gefahren, um nachzufragen, wo Alliance künftig seine Schwerpunkte setzt, wie wichtig Neutralisierungskonzepte sind und was die Händler derzeit alles umtreibt.

„Ein zentrales Thema ist das Personal“, weiß Joachim Bringewald. „Da es immer schwieriger wird, passende Mitarbeiter zu bekommen, müssen die Inhaberfamilien einen immer höheren Einsatz bringen, um am Markt zu bestehen. Dazu sind viele auch bereit. Doch was bedeutet das für die Zukunft? Wie sehen die Perspektiven aus? Wie sehr tangiert das eigene Unternehmen die Konzen­tration der Großflächen?“

Thomas Eck kennt die Branchenleader aus seinen bisherigen Tätigkeiten u. a. bei Segmüller, Höffner und Finke sehr gut. Was können die Mittelständler von den Filialisten lernen? „Wichtig ist, das man seinen Gegner kennt. Ich vergleiche das gern mit dem Fußball. Wenn der Trainer eines Kreisligisten vor dem DFB-Pokal-Spiel seinen Bundesligagegner vorher studiert, dann weiß er schon eine ganze Menge“, betont Eck. Und er nennt auch ein konkretes Beispiel: Wer einen Mitnahmemarkt betreibt, der muss die Ware – wie bei den Großen – auch zu 100 Prozent vorrätig haben. „Bei den Mittelstandshändlern ist oft noch die Quote der Artikel, die in einem Mitnahmemarkt nicht vorrätig sind, zu hoch. Doch das verzeiht der Kunde in Zeiten des Internets nicht mehr. Es wird also noch viel zu oft nicht verkauft, einfach weil die Ware nicht sofort mitgenommen werden kann.“

Und wie kann das Profil der Händler weiter geschärft werden? „Mit der Sortimentsauswahl, den verschiedenen Vermarktungssystemen, Exklusivmodellen und eigenen Kollektionen – alles aufbereitet in print und digital. In diesen Punkten sind nicht nur die Händler, sondern auch wir stärker gefordert, als in der Vergangenheit“, so Bringewald.

Lesen Sie das komplette Interview in der Mai-Ausgabe der „möbel kultur“.

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