Fachverband Matratzenindustrie

Erneut schwacher Start der Branche

Das Jahr 2018 hat für die Matratzen-Industrie mit dem ersten Quartal erneut sehr schwach begonnen. Dies teilte der Fachverband Matratzenindustrie nun mit. Besonders die Umsätze zeigen sich stark rückläufig – sogar im Vergleich zum ebenfalls nicht starken Start im vergangenen Jahr. Der Absatz hingegen bleibt stabil.

Die Preiseinbrüche für Matratzen verwundern insbesondere vor dem Hintergrund der fortwährend steigenden Rohstoffpreise nicht. So erreicht der Rohölpreis Mitte April ein neues Dreieinhalb-Jahreshoch, noch viel extremer aber fällt die gigantische Preisentwicklung für Schaumstoffe aus, die aus diesem Öl gemacht sind. Auch die Preise für Stahl und Federkerne verteuern sich in einem nicht mehr nachvollziehbaren Maße. „Angesichts dieser Umstände muss kritisch hinterfragt werden dürfen, wer von dieser Preistreiberei profitiert. Einen ersten Ansatzpunkt sehen wir in der starken Marktmacht weniger spezialisierter Rohstoffhersteller in der Lieferkette. Dabei ist zu bedenken, dass diese Entwicklung letztlich allen, der nachgeordneten Wirtschaft, der Politik und vor allem den Verbrauchern schadet“, heißt es seitens des Verbandes.

Beim Blick auf die Technologien zeigt sich, dass Bonnell und Latex eher wenig Bedeutung im Gesamtmarkt haben, jedoch mit unterschiedlichen Tendenzen. Während Latex stabil im allgemeinen Trend liegt, verliert Bonnell drastisch, sowohl im Absatz als auch im Umsatz.

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