Trendreport 2012 von Politur

Eigenwillige Statements statt Mittelmaß

"Keiner will mehr Mitte sein", titelte die "Süddeutsche Zeitung" im vergangenen Jahr. Was auch so viel bedeutet, wie keiner will mehr mittelmäßig sein, niemand begnügt sich mit dem Durchschnittlichen. Diese Tendenz spiegelt sich auch in den vier Themen wider, die das Trendstudio Politur in seinem "Trendreport 2012" vorstellt. Vier Tage war Politur auf dem "Salone del Mobile" in Mailand und an den diversen Ausstellungsorten und Showrooms in der Stadt unterwegs. Zuvor besuchte das Team im Januar die "Maison & Objet" in Paris und im Februar die "Ambiente" in Frankfurt. Die Trends dieser Events sowie zusätzliche Erkenntnisse eines ausführlichen Zeitschriften- und Internet-Research hat das Trendstudio in seiner aktuellen Studie zusammengefasst.

"Bei unserer Recherche ist uns ein übergreifender Trend aufgefallen, und zwar die Sehnsucht nach einer Diversität in den Produkten, einer Vielfältigkeit im Design und einer Persönlichkeit im Stil", erläutert Oliver Schmid, Geschäftsführer von Politur. "Ein Unternehmen benötigt jetzt mehr denn je eine individuelle Note, eine persönliche Ausstrahlung, um bei den Konsumenten Erfolg zu haben."

So setzt der Trend "Constructive Flash" zwar markante Akzente, aber ohne die Aufnahmefähigkeit des Konsumenten überzustrapazieren. Bei "Primitive Forward" wird aus der Designrichtung "Zurück zur Natur" eine Haltung, die "Zurück zum Ursprung" der Dinge gelangen möchte. Das Thema "Design Circus" stellt nicht Kommerzialität, sondern Originalität in den Mittelpunkt. Und bei dem Trend "Natural Selection" kämpfen Designer mit der Vielfalt von Ideen gegen die Monokultur an.

Diese vier Trendthemen veranschaulichen, welche gesellschaftlichen Veränderungen das Design zukünftig beeinflussen werden, wie sich die Farben, Formen, Materialien und Muster dadurch verändern und wie Unternehmen jetzt starke und eigenwillige Statements machen können.

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