Ikea

Die ersten 37.000 qm in Indien

Morgen eröffnet Ikea sein erstes Einrichtungshaus in Indien. Damit sind die Schweden die erste, unabhängige Einzelhandelsmarke, die eine Genehmigung für eine Auslandsdirektinvestition (FDI) erhalten hat. Kommendes Jahr soll eine weitere Dependence in Navi Mumbai folgen. Außerdem hat Ikea bereits Grundstücke in den Staaten Telangana, Maharashtra, Karnataka und Delhi/NCR erworben.

„Das ist ein stolzer Moment für uns, der einen wichtigen Meilenstein unserer Reise markiert: Sie begann vor über 30 Jahre, als Ikea erstmals Partnerschaften mit Produktionsbetrieben in Indien schloss. Wir engagieren uns langfristig in Indien, denn das Land ist ein wichtiger Markt für uns. Daher sind wir bestens darauf vorbereitet, die Bedürfnisse, Wünsche und Probleme unserer indischen Kunden kennenzulernen und passende Lösungen für ihr Leben zu Hause anzubieten“, erklärt Ikea CEO Jesper Brodin.

Das 37.000 qm große Gebäude ist Teil des Technologiezentrums „Hitec City“ in Hyderabad und soll jährlich mehr als sieben Mio. Besucher anziehen. Der Standort beschäftigt 950 Mitarbeiter, davon sich 47 Prozent weiblich. Auf der Fläche wird ein lokal angepasstes Sortiment präsentiert, darunter Masala-Dosen, Druckkochtöpfe, Idli-Kocher, bunte Textilien und nachhaltige, vor Ort hergestellte Matratzen mit Kokosfaserkern.

Außerdem gibt es die Ikea-Klassiker wie das „Billy“-Regal, das „Klippan“-Sofa, den „Lack“-Tisch und den „Poäng“-Sessel zu kaufen. Rund 1.000 Produkte entwickelten die Schweden speziell für den indischen Markt. Diese werden zu einem Preis von rund 2,50 Euro (200 Rupien) gehandelt. Weiterhin wird das Unternehmen für indische Kunden, die mit dem Selbstmontagesystem noch nicht so vertraut sind, flexible Services anbieten, wie beispielsweise die Lieferung nach Hause oder den Montageservice.

„Auch wenn wir schon seit vielen Jahren in Indien produzieren, leisten wir hier wirklich Aufbauarbeit: Kaum jemand kennt Ikea, für das erste Einrichtungshaus können wir auf kein bestehendes System zurückgreifen und müssen alles neu starten. Sehr hilfreich ist dabei, dass Ikea immer Ikea ist, egal in welchem Land. Die Gemeinsamkeiten und Bedürfnisse von Menschen sind viel größer als die Unterschiede und das hilft uns natürlich sehr“, sagt Peter Betzel, Country Retail Manager Ikea Retail India.

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