Zahl der Woche

Die Corona-Krise führt zu rückläufigen Möbel-Exporten im ersten Quartal

Rückläufige Exporte im 1. Quartal durch Corona-Restriktionen: Die Ausfuhren sind nach amtlicher Außenhandelsstatistik für Möbel bis März 2020 um Minus 5,1 Prozent rückläufig. Damit wurden Möbel im Wert ca. 1,7 Mrd. Euro in das Ausland exportiert. Die Importe sind im gleichen Zeitraum um Minus 6,3 Prozent gefallen. Zu beachten ist, dass eine Präzisierung der Warengruppen für die Möbelaußenhandelsstatistik ab Januar 2020 systemisch zu geringeren Gesamtwerten führt und die Vergleichbarkeit zum Vorjahr eingeschränkt ist. Hintergrund der Präzisierung ist die Herausnahme von branchenfremden Teilen sowie Möbelteilen, die in der Vergangenheit immer wieder zu Irritationen des Gesamtergebnisses auf Länderebene geführt haben. Im Branchenzweig „Küche“ wuchsen die Exporte im 1. Quartal trotz Corona leicht weiter auf rund 510 Mio. Euro (+0,2 %). Die statistische Auswertung im Segment „Polster“ für das erste Quartal zeigt nahezu durchgängig verminderte Außenhandelsumsätze im Export um 3,2 Prozent auf ca. 160 Mio. Euro. Bei „Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbeln“ waren die Umsatzrückgänge im Export um 7,8 Prozent auf ca. 226 Mio. Euro am stärksten.

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