Warendorf

Der Insolvenzverwalter meldet sich zu Wort

Wie berichtet, wurde Sanierungsexperte Stefan Meyer von der Pluta Rechtsanwalts GmbH zum vorläufigen Insolvenzverwalter für das in Liquiditätsschwierigkeiten befindliche Unternehmen Warendorf bestellt. Dieser nahm nun in einem ersten offiziellen Schreiben an die Presse Stellung: „Wir verschaffen uns zunächst einen Überblick über die wirtschaftliche und rechtliche  Situation, um den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren. Die Auftragsbücher sind sehr gut gefüllt und die Mitarbeiter motiviert. Das sind gute Grundvoraussetzungen für die kommenden Wochen und die beabsichtigte Restrukturierung des Unternehmens“, so der vorläufige Insolvenzverwalter Meyer.
Trotz einer positiven Entwicklung konnten die ambitionierten, aber notwendigen Umsatzziele für das Jahr 2018 nicht erreicht werden. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2019 lag der Auftragseingang deutlich über dem Vorjahr. Die Gesellschafter haben die Entwicklung bisher immer positiv begleitet und die erforderlichen Mittel bereitgestellt.
Seit Ende des vergangenen Jahres konnte allerdings kein Konsens über die weitere Finanzierung der notwendigen Investitionen gefunden werden. Daraufhin wurde ein Investorenprozess gestartet, der jedoch in der Kürze der Zeit nicht zum Abschluss gebracht wurde.
 Die Gehälter der rund 110 Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld für drei Monate gesichert. „Unser Ziel ist es, einen Investor zu finden“, so Rechtsanwalt Meyer weiter. Im PLUTA-Team arbeiten zudem Rechtsanwalt Ingo Thurm und Rechtsanwältin Dr. Ria Brüninghoff.
Die Vertriebsgesellschaft Warendorf Retail GmbH mit Sitz in Köln ist im Übrigen nicht von der Antragstellung betroffen.
 

Diese Seite teilen