Dr. Per Hendrik Heerma ist zum vorläufigen Insolvenzverwalter bei Cotta bestellt worden.

Insolvenzeröffnungsverfahren

Das ist der Cotta-Sanierer

Schon wieder Post aus Schieder. Cotta informiert seine Geschäftspartner in diesen Tagen offiziell darüber, dass Dr. Per Hendrik Heerma (Foto) zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt wurde. Der 1970 geborene Fachanwalt für Insolvenzrecht ist seit November 2007 Partner der Sozietät FRH und hat sein Büro in Hamburg.

In der Selbstdarstellung der Sozietät wird auf die große Sanierungserfahrung hingewiesen: "Aufgrund unserer langjährigen Kompetenzen innerhalb eines breit gefächerten Branchenspektrums - vom Handel über den Dienstleistungssektor bis hin zum produzierenden und verarbeitenden Gewerbe - sind wir in der Lage, uns schnell und effektiv in neue Aufgaben einzuarbeiten." Das hat Heerma in Schieder offenbar schon unter Beweis gestellt. In dem Schreiben, dem der Beschluss des Amtsgerichts Detmold beigefügt ist, heißt es: "Der vorläufige Insolvenzverwalter hat bereits Gespräche mit Kreditinstituten aufgenommen, um die Finanzierung des Unternehmens im Insolvenzeröffnungsverfahren zu sichern." Über die langfristigen Ergebnisse des Vorsprechens bei den Finanzinstituten ist allerdings noch nichts bekannt. Eingangs steht lediglich geschrieben: "Wie Sie wissen, haben wir alles daran gesetzt , schnell genug ein Maßnahmenpaket zu schnüren, die drohende Liquiditätslücke zu schließen, um so die benötigte Zeit zu bekommen, unser Unternehmen wieder auf ein solides Fundament zu stellen."

Eine wichtige Passage für die Cotta-Geschäftspartner soll an dieser Stelle nicht unterschlagen werden: "Zur Wahrung der Gläubigerinteressen wird das gesamte bewegliche Anlage- und Umlaufvermögen per 21. Februar 2011 erfasst. Hiermit ist sichergestellt, dass bestehende Rechte von gesicherten Gläubigern nicht beeinträchtigt wird."

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