Rom AG

Corona-Lockdown führte zu Entlassungen

Die Corona-Krise hat erste Spuren bei der Rom AG hinterlassen. Da beim belgische Polstermöbelhersteller während des Lockdowns keine Bestellungen eingingen, musste das Unternehmen einige Mitarbeiter entlassen. "Der Optimismus kriegt einen Schaden, aber die Leidenschaft bleibt immer", erklärte Geschäftsführer Paul Rom gegenüber "BRF.be". "Wir produzieren nichts für die Lager, sondern funktionieren eher wie ein Restaurant: Jemand bestellt, und wir bauen das dann. Wenn also niemand zwei Monate lang bestellt, dann bauen wir nichts und können auch nichts liefern. Es ist ein kompletter Stopp – und das ist ein ernstes Problem.“

Um Kosten zu sparen wurde die Mannschaft an allen vier Standorten in Eupen, Polen, Rumänien und Tunesien reduziert. Eine Zahle nannte Rom nicht. Es habe aber keine Massenentlassungen gegeben.

Mittlerweile ist die Produktion an allen Standorten unter Corona-Auflagen und mit reduzierter Kapazität wieder angelaufen. Und auch die Möbelhändler ordern wieder. "Die verkaufen auch was, zwar nicht soviel, wie man sich wünschen würde, aber es geht wieder los", führte Rom fort. "Es ist eine unglaubliche Erleichterung für alle im Unternehmen, endlich wieder etwas tun zu können, denn je länger die Pause, desto größer werden die Zukunftsängste."

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