Grafik: Marketmedia 24

Marketmedia 24

„Branchen-Report Garten 2021“ analysiert die europaweite Kauflust

Wie entwickelt sich der Gartenmarkt national wie auch international? Diese Frage haben die Experten von Marketmedia 24 für ihre neue Studie „Branchen-Report Garten 2021“ untersucht, der jetzt erschienen ist. Er liefert exklusive Ergebnisse einer Konsumentenforschung in den sechs europäischen Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich und Großbritannien sowie fundierte Markt- und Vertriebsszenarien für die deutsche Gartenbranche bis zum Jahr 2028.

Laut der Studie ist für die Mehrheit der Deutschen, Österreicher, Schweizer, Engländer, Italiener und Franzosen der Preis kaufentscheidend. Unterschiede bestehen dagegen bei den weiteren Kaufkriterien, bevorzugten Shopping-Kanälen und Anschaffungsplänen. Bei allen Generationen der Deutschen, Franzosen und Engländer sind Gartencenter Marktführer in Sachen Garden-Living. Bei den 18- bis 25-Jährigen Österreichern und Schweizern übernimmt diese Position der Möbelhandel, der in Italien sogar für die Generationen bis 45 Jahre die bevorzugte Einkaufsquelle darstellt. Bei den Kaufkriterien ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz nach dem Preis die Optik der Produkte das wichtigste Kaufkriterium. Dagegen legen Italiener auf das Material und die Engländer auf die Funktion besonderen Wert, während in Frankreich die meisten Verfechter der Nachhaltigkeit wohnen – zumindest was das Garden-Living betrifft.

Tendenzen, die auch in der Zukunft wichtig bleiben werden, auch wenn die Antworten unter den Vorzeichen der Corona-Pandemie gegeben wurden. Eine Rahmenbedingung, die den Gartenmarkt zu unerwarteter Dynamik verhalf. Denn während in Deutschland die Umsätze für Garden-Living, Gardening und Lebendes Grün von 2010 bis 2019 fast ununterbrochen im Jahresdurchschnitt um plus 0,7 Prozent stiegen, machte der Gartenmarkt im Corona-Jahr 2020 einen Wachstumssatz um gut 5,3 Prozent.

Ein Profiteur der Pandemie war auch im deutschen Gartenmarkt der Online-Handel, der deutlich zulegte. Jedoch nicht erst seit Corona. Allerdings bleibt der Distanzhandel mit 1,7 Prozent Marktanteil in 2010 und 4,2 Prozent in 2019 noch einer der kleineren Player. Nach Überzeugung der Szenario-Experten von Marketmedia24 wird sich dessen überdurchschnittliches Wachstum auch nach der Corona-Krise fortschreiben. Auch die übrigen Anbieter, insbesondere beratungs- und serviceorientierte Handelsformate blicken optimistisch auf die nächsten Gartenjahre, in denen allerdings neben Produktinnovationen Themen wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung angepackt werden müssen.

Wie es bis 2028 im Gartensegment weitergehen könnte, versucht der „Branchen-Report Garten 2021“ in drei Szenarien aufzuzeigen.

Diese Seite teilen