Rauch

Blickt positiv in die Zukunft

Rauch hat den größten Geschäftsumbau der fast 125-jährigen Unternehmensgeschichte hinter sich. Zum Start des neuen Geschäftsjahres 2019/20 (1. Juli) blickt der Schlafzimmerproduzent nun positiv in die Zukunft, heißt es aktuell aus Freudenberg. Auch, weil durch das überproportionale Wachstum im Ausland die Exportquote inzwischen bei 40 Prozent liegt. Bis 2020 erwartet der Traditionshersteller ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich.

Bei der strategischen Neuausrichtung, bei der das gesamte Produktions- und Vertriebskonzept an die sich ändernden Marktanforderungen angepasst wurde, reagiert Rauch auf die zunehmende Relevanz der Online-Vermarktung, der fortschreitenden Digitalisierung und der schnelleren Internationalisierung.

„Wir arbeiten seit gut zwei Wochen in der neuen strategischen und marktorientierten Organisationsstruktur“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Michael Stiehl. Die Neuausrichtung der Vertriebs- und Geschäftsprozesse führe zu positiver Reaktion vom Markt. Gleichwohl gebe es Startschwierigkeiten. „Bei dem Umfang der Veränderungen sei das jedoch „keinesfalls verwunderlich und kommt auch nicht unerwartet“, so Stiehl weiter. Darauf reagiere man jetzt mit pragmatischen Lösungen, u. a. mit zusätzlichen Kapazitäten, „um dem erfreulich hohen Auftragseingang, der leicht über dem saisonal normalerweise zu erwartenden Volumen liegt, zu begegnen“, betont Michael Stiel. „Unser kurzfristiges Ziel ist es, den im Markt hohen Servicegrad von Rauch seinen Handelskunden gegenüber wieder stabil zu erreichen. Langfristig sind die Veränderungen eine wichtige Maßnahme, um die in den letzten Jahren unzureichende Wirtschaftlichkeit von Rauch Möbel wieder in eine zukunftssichernde, positive Ergebnisentwicklung zu drehen.“

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