EHI

Bis Ende des Jahres sollen acht Shopping-Center eröffnen

Die Dichte an Shopping-Centern in Deutschland bleibt auf hohem Niveau. Zwar hat der Boom der vergangenen Jahre etwas nachgelassen, doch Experten rechnen weiterhin mit Wachstum. Das zeigen die vorläufigen Ergebnisse der EHI-Untersuchung „Shopping-Center Report 2018.“ Hinzu kommen Umstrukturierungen, Modernisierungen und Erweiterungen.

Aktuell verfügt der deutsche Handel über 479 großflächige Shopping-Center mit einer Gesamtfläche von rund 15,4 Mio. qm – im Vergleich zu 12,6 Mio. qm 2008. Diese Zahl blieb vergangenes Jahr unverändert. Bereits 2016 hatte sich mit nur drei Neueröffnungen eine Reifephase angekündigt. Bis Ende des laufenden Jahres sollen aber noch acht Häuser ihre Tore öffnen – darunter die East Side Mall in Berlin (31.000 qm) oder das Forum Schwanthalerhöhe in München (30.000 qm). Besonders lukrativ ist in den rund 480 Centern die Handelsgastronomie, die einen Umsatz in Höhe von rund zwei Mrd. Euro erzielt.

Fast die Hälfte aller großflächigen Shopping-Center befindet sich in Innenstädten. Von den 65 Centern, die von 2010 bis 2017 dazu gekommen sind, liegen 51 (79 %) der Häuser zentral. 15 Prozent stehen in Stadtteil-Zentren und nur sechs Prozent wurden in Stadtrandlage oder auf grüner Wiese eröffnet. 65 Prozent befinden sich in Großstädten oder mittelgroßen Kommunen mit über 20.000 Einwohnern. Dagegen haben rund fünf Prozent der neuen Center ihren Standort in Kleinstädten.

Nach Einschätzung der EHI benötigt der Handel heute andere Zuschnitte der Ladenflächen. Angebote wie Click und Collect würden die Verhältnisse zwischen Lager- und Verkaufsflächen ändern.

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