Offerista Group-Studie

Baumärkte müssen sich digital besser aufstellen

Laut einer Umfrage im Publisher-Netzwerk der Offerista Group (z.B. Focus Online, MeineStadt oder Google), die auf digitales Handelsmarketing spezialisiert ist, erreichen Händler mit digitalen Prospekten andere Leser als mit Print-Prospekten. Zudem wohnen mit 36 Prozent über ein Drittel der Nutzer außerhalb von Print-Verteilgebieten, 13 Prozent verweigern die Haushaltswerbung in ihren Briefkästen und 31 Prozent lesen Angebote ausschließlich online, obwohl sie gedruckte Werbeprospekte erhalten.

„Insbesondere Baumärkte, deren Angebotskommunikation oft noch weitgehend rein auf Print beruht, können digital neue Kunden erreichen, die nie eine gedruckte Werbung lesen“, so Benjamin Thym, Geschäftsführer der Offerista Group.

Gerade im DIY-Bereich ist die Online-Suche für Endverbraucher häufig der erste Schritt. Das belegt eine Umfrage zum Kaufverhalten im Baumarkt, die von POSpulse und dem Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB) unter 916 Smartphone-Nutzern durchgeführt wurde. Dabei gaben 80,5 Prozent an, sich vorab im Internet zu informieren. Nur 39,4 Prozent blätterten im gedruckten Prospekt.

Bei der Online-Recherche steht Google mit 67,1 Prozent als Informationsquelle für den Baumarkt-Einkauf an erster Stelle. Gefragt nach den Gründen gaben 64,6 Prozent (fast ein Drittel) den Vergleich von Preisen und Angeboten an. Mit 55,5 Prozent ist die Suche nach Inspiration erst der zweite Grund.

Nicht selten münden Suchanfragen im Internet auch in Online-Käufen bei Amazon & Co. Immerhin gab mit 24 Prozent fast ein Viertel der von POSpulse und BHB-Befragten an, in den vergangenen zwölft Monaten Baumarkt-Artikel online gekauft zu haben. Davon hat knapp jeder Zweite mehr als einmal bei einem Online-Händler zugeschlagen. Auch das aktuelle Customer-Journey-Benchmarking DIY von IFH Köln sieht Baumärkte neben Amazon schlechter positioniert, wie moebelkultur.de berichtete.

Damit stationäre Baumärkte von vorherein die veränderte Customer Journey für sich beanspruchen und nicht den reinen Online-Anbietern überlassen, müssen sie auf verschiedene Arten im Netz sichtbar sein. Die Offerista Group hat deshalb das Retail Listing entwickelt, das die aktuellen Wochenangebote von Baumärkten in Google Maps und damit auch in die Google Suche integriert, denn dort schauen die Konsumenten zuerst.

„Den Fakt, dass die meisten Suchanfragen lokalisierbar sind, sollten stationäre DIY-Händler für sich nutzen und gezielt bei Google ihre Märkte, Produkte und Angebote sichtbar machen. Ziel von Retail Listing ist es, die Online-Nutzer zu Filial-Kunden zu machen und Kundenfrequenz und Umsätze zu erhöhen“, sagt Benjamin Thym. Mit einer optimierten Präsenz auf diversen relevanten Online-Kanälen sprechen Baumärkte neue Konsumenten an und erhöhen die Markenbindung bestehender Endkunden.

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