Möfa

Ausstellungsbereich Küchen neu eröffnet

Enge Bezüge zur Praxis sind wichtig für optimale Lernbedingungen. Deshalb hat die Fachschule des Möbelhandels (Möfa) seine Küchenausstellung, die zentrale Bereiche des Unterrichtsgeschehens bildet, erneuert und am 14. Februar offiziell eröffnet. Axel Brinkmann, Marketingleiter Nolte Küchen, und Stephan Baum, Schulungsleiter national des Küchenherstellers, stellten die Planung der beiden Lehrküchen vor und übergaben sie offiziell an die Schule. „Die Ansprüche an die Kundenberater in der Küchen- und Einrichtungsbranche sind vielfältig. Sie müssen fachkundig, engagiert, zuvorkommend und kompetent sein in einem Ausmaß, das den Kunden nicht nur zufriedenstellt, sondern sogar angenehm überrascht“, erklärt Schulleiter Dieter Müller.

Für die Neugestaltung des Ausstellungsbereiches Küchen haben die Dozenten Dr. Michael Weide und Georg Molls gemeinsam mit Nolte Küchen für den unterrichtlichen Einsatz zwei Küchensegmente in L-Form entwickelt. Anders als bei der Planung einer Ausstellungsküche für den Küchenfachhandel stehen für Unterrichtszwecke andere Gesichtspunkte im Vordergrund. So zeigen die beiden Segmente die unterschiedlichsten planerischen und funktionalen Möglichkeiten ebenso wie Materialalternativen auf. 

Im Anschluss erläuterte Dozent Dr. Michael Weide die Besonderheiten der beiden Küchensegmente: „Ihre Positionierung im offen zugänglichen Ausstellungsbereich des Schulgebäudes, ermöglicht und erleichtert den geplanten sowie den spontanen Unterrichtseinsatz in unterschiedlichen Unterrichtsfächern zur Verbindung von Theorie und praktischer Anschauung. Verschiedene Schranktypen, die in ihnen verbaute Technik und deren Funktionen erschließen sich für den Einsteiger nicht immer allein aus den Informationen der Verkaufshandbücher. Nur die konkrete Anschauung kann diesen Transfer leisten.  Ausschließlich im direkten Vergleich können optische, haptische und funktionale Unterschiede erkannt werden. Derartige Erfahrungen unterstützen den Lernprozess auf verschiedenen Wahrnehmungsebenen und lassen sich direkt für konkrete Planungs-, Beratungs- und Argumentationsprozesse anwenden. Front-, Material- und Arbeitsplatten-Muster sowie entsprechende Verkaufsunterlagen, die sich auf dem jeweils neuesten Stand befinden, ergänzen den Anschauungswert und halten die Küchensegmente über einen längeren Zeitraum aktuell.“

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