Essen

Ausstellung "Bad & Kultur. Nachhaltigkeit im Alltag" zeigt studentische Visionen

Unser Lebensstil wandelt sich. Verursacht durch Phänomene wie Globalisierung, Klimawandel und Veränderungen im Konsumverhalten. Während das Bewusstsein für Natur und Umwelt wächst und effiziente technologische Neuerungen entwickelt werden, nimmt auch der Verbrauch wertvoller Ressourcen noch immer zu. Birgt dieses Dilemma auch Chancen für eine Erneuerung unserer Badekultur?

Mit dieser Fragestellung haben sich Studenten des Studiengangs Industrial Design der Folkwang Universität der Künste auseinandergesetzt. Die Aufgabe war, neue Möglichkeiten für unsere zukünftige Bade- und Reinigungskultur unter Berücksichtigung aktueller gesellschaftlicher Trends und Entwicklungen zu konzipieren. In diesem Zusammenhang galt es, eine Vision von Gesundheit und Wohlbefinden unter Beachtung nachhaltiger, individueller und sozialer Aspekte zu entwickeln. Das Ergebnis sind vierzehn Projekte, die die Ausstellung "Bad & Kultur. Nachhaltigkeit im Alltag" vom 29. März bis 7. April im Sanaa-Gebäude in Essen zeigt.

Wie kann man Wasser sparen, ohne auf die tägliche Dusche zu verzichten? Wie bringt man die Doppelfunktion des Bades als Ort der hektischen Morgentoilette und der abendlichen Entspannung unter einen Hut? Wie werden Badezimmermöbel flexibler und Hauswirtschaftsgeräte salonfähig? Die Bandbreite der Entwürfe, die die Studierenden als Antwort auf solche und ähnliche Fragen entwickelten, reicht von Leuchtfliesen über Kompaktbäder bis hin zu Duschgel in Tablettenform.

Die Entwürfe sind aus einem Seminar unter Leitung von Prof. Anke Bernotat hervorgegangen und werden als Modelle im Maßstab 1:1 bis 1:5 vorgestellt. Neben zwölf Studentenentwürfen sind auch zwei Diplomprojekte zum selben Thema zu sehen. Gefördert wird das Projekt von beeh_innovation, Agrob Buchtal, Dornbracht und Kaldewei.

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