Hat noch viel vor in den nächsten Jahren: der Alliance-Verband. Fotos: Alliance.

O'zapft is: Verbandsgeschäftsführer Thomas Eck stach das erste Bierfass an.

Rund 200 Gäste feierten im Augustiner Keller in München.

Spannende Vorträge gab es während der JHV.

Alliance-JHV

Aufbruchstimmung in München

Zünftig und in ausgelassener Stimmung fand am vergangenen Wochenende die Alliance-Jahreshauptversammlung in München statt. Die beiden Geschäftsführer Joachim Bringewald und Thomas Eck legten eine erfreuliche Bilanz vor. Obwohl das vergangene Jahr 2018 für die Möbelbranche sicherlich zu den schwierigsten der jüngsten Vergangenheit gehörte, konnte die Verbundgruppe, zusammen mit dem Schwesterverband Der Küchenring, ihr Geschäftsjahr mit einem kumulierten Umsatzminus von 0,6 Prozent abschließen. Aus dem gestiegenen Bilanzgewinn sowie gleichzeitig gesunkenen Personalkosten profitierten die Gesellschafter mit einer Bonusausschüttung von insgesamt 92,75 Mio. Euro. Und das nur für Alliance, ohne den Küchenring, dessen JHV morgen in Berlin stattfindet.

Doch in München erwartete die Möbelprofis nicht nur eine Top-Performance. So erweiterte Einkaufsleiter Dirk Stoppelenburg die eigentliche Hauptversammlung um aktuelle Sujets aus dem Einkauf und zeigte, ergänzend zu den Erfolgsthemen der etablierten Handelsmarken, interessante News bei den Vertriebskonzepten „home“ und „Luxxea“.

Ein weiteres Highlight war die Präsentation des aktuellen Einrichtungskatalogs „Lebenswert“, der das Trendthema „Natur“ aufgreift und von den Gesellschaftern sehr positiv aufgenommen wurde. Aber auch die Innovationen aus dem Marketing sowie der IT sorgten für Applaus. Hier stand vor allem das neue Buchungstool „Alliance-Regio-Panel“ im Vordergrund, das Martin Tappe, Leiter digitales Marketing, anschaulich erläuterte und an Praxisbeispielen vorführte.

Weitere Neuigkeiten rund um die Erfolgsgeschichte der Küchen-Handelsmarken „Prisma“ und „Ambienta“ hatte der Einkaufsleiter Küchen, Kai Buchheister, bereits auf den Spezialtagungen eindrucksvoll präsentiert. Sie bilden zusammen mit „SB-Action“ einen wesentlichen Baustein der Neutralisierungsschienen von Alliance.

Ein guter Grund für den Aufsichtsratsvorsitzenden Volker Peeck und stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Thorsten Brotz, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und einen optimistischen Ausblick in die Zukunft des Verbandes zu geben. Auch Thomas Eck, seit nunmehr sechs Monaten in der Position des Verbandsgeschäftsführers, präsentierte sich als euphorischer und gewinnender Charakter mit großen Plänen und Visionen. Eine generelle Aufbruch- und Anpackstimmung ist nicht zuletzt auf seine Person zurückzuführen. „Ich habe in den nächsten drei Jahren viel vor“, machte er neugierig. „Zum einen wollen wir die digitale Transformation auf Verbands- und Händlerseite vorantreiben, zum anderen die verbandsseitige Aufbereitung von Stammdaten pushen und die Alliance-Planungs-App auf den Weg bringen. Außerdem stehen weitere Jungunternehmertagungen und viele zusätzliche Themen auf dem Plan.“

Um die Entwicklung des deutschen Möbelmarktes, die Veränderung des Verbraucherverhaltens und die Chancen des Mittelstandes durch den steigenden Wohnungsbau, vor allem für die Warengruppe Küche, ging es in dem Vortrag von Geschäftsführer Joachim Bringewald, der gewohnt souverän den Geschäftsbericht 2018 vorstellte. Sein Resümee: „Die aktuelle Umsatzlage des ersten Tertials 2019 gab Anlass zur Freude. Bisher war jeder Monat über Vorjahr!“

Nach 20 Jahren Tätigkeit im Aufsichtsrat wurde außerdem Wilfried Kösters von Möbel Kösters, Neuenkirchen, unter großem Applaus verabschiedet und die neu gewählten Aufsichtsrats-Mitglieder, Georg Debbeler, Möbel Debbeler, Visbek sowie Gunther Sill, Möbel König, Kirchheim/Teck, vorgestellt.

Nach der Arbeit ging es dann nahtlos weiter in den Feierabend-Modus: Der Alliance Verband feierte mit knapp 200 Personen im Münchner Augustiner Keller ausgelassen bis in die Morgenstunden den Abschluss des doch sehr gelungenen Jahres 2018.

Lesen Sie ein ausführliches Interview mit Joachim Bringewald und Thomas Eck in der Mai-Ausgabe der "möbel kultur".

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