Häcker Küchen

Acht Prozent Umsatzwachstum im Jahr 2017

Mit einem Umsatzwachstum von 8 Prozent auf 553 Mio. Euro (2016: 512 Mio. Euro) entwickelt sich Häcker Küchen besser als der Branchendurchschnitt. Im deutschen Markt ist das Wachstum mit über 6 Prozent auf 332 Mio. Euro sehr erfreulich. „Sowohl unsere Küchenspezialisten als auch die Einrichtungshäuser haben zu etwa gleichen Teilen zu dem Wachstum beigetragen“, sagt Markus Sander, Geschäftsführer Vertrieb, Marketing und Controlling bei Häcker Küchen.

Im Export lag das Wachstum bei 10 Prozent und damit ist es den Rödinghausenern wieder gelungen, den Exportanteil überproportional zu erhöhen - er beträgt nun 40 Prozent und entspricht einem Umsatz von 221 Mio. Euro. „Wir hatten ein starkes Jahr in Asien, aber auch unsere europäischen Kernmärkte haben sich alle gut entwickelt“, sagt Sander.

Erstmals in der Historie von Häcker Küchen wurden 2017 mehr als 2 Millionen Schränke im Jahr produziert. Das Mengenwachstum von 6 Prozent liegt unter dem Umsatzwachstum – und setzt den Trend zu höherwertigen Küchen beim Unternehmen Häcker weiter fort.

Als Familienunternehmen in vierter Generation sieht Häcker Nachhaltigkeit als Führungs- und Managementaufgabe. „Dazu müssen unsere Aktivitäten im Einklang mit den Belangen der Umwelt und der Gesellschaft stehen. Wir sind fest davon überzeugt, dass richtiges Nachhaltigkeitsmanagement die Voraussetzung dafür ist, auch in Zukunft einer der weltweit führenden Küchenhersteller zu bleiben“, sagt Jochen Finkemeier, geschäftsführender Gesellschafter von Häcker Küchen.

Dazu wurde im September 2017 „PURemission“ eingeführt: Das Unternehmen hat alle Holzprodukte formaldehydreduzierend umgestellt und setzt einen neuen Standard, welcher in der Küchenmöbelindustrie außergewöhnlich ist. Durch eine sorgfältige Auswahl der Holzwerkstoffe und seiner Lieferanten ist es dem Unternehmen gelungen, die Richtlinien der Emissionen gemäß CARB2 93120 und TSCA title 6 einzuhalten. Die Höchstwerte der europäischen Richtlinien Emissionsklasse E1 werden eingehalten bzw. weit unterschritten.

Zum Ende des Jahres 2017 sind 1.551 Mitarbeiter bei Häcker Küchen beschäftigt, etwa 9 Prozent mehr als zum Jahresende 2016. „Gute Mitarbeiter zu finden, wird beispielsweise in der IT und der Logistik immer anspruchsvoller. Wir bieten allen Beschäftigten eine exzellente Arbeitsumgebung in modernstem Umfeld bei einem erfolgreichen und weiter wachsenden Unternehmen an. Das kann und wird auch in Zukunft überzeugen“, sagt Dirk Krupka, Geschäftsführer Technik.

Erfolgsfaktor Nummer zwei sind gute Produkte. Der neue „SlightLift“ wurde zur Hausmesse eingeführt und kann auf ganzer Linie überzeugen. Die neue Art, einen Oberschrank zu zeigen, sorgt für einen Mix aus Überraschung und Begeisterung. „Die zweijährige Zusammenarbeit in der Entwicklung mit unserem Partner aus der Zulieferindustrie und Jochen Flacke als externem Designer zeigt, wie wichtig ein perfektes Lieferantennetzwerk für Häcker Küchen ist“, erläutert Stefan Möller, Geschäftsführer Einkauf und Produktentwicklung.

„Wir gehen mit einem guten Auftragspolster in das neue Jahr, so Markus Sander, „die Platzierungen nach der Hausmesse waren sehr stark und wir haben unsere Mannschaft auf allen Ebenen weiter verstärkt. Auch die Internationalisierung unserer Gerätemarke Blaupunkt wird für einen weiteren Schub sorgen.“

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