Finke

Absage für Preisrebell in Hamm

Am Finke-Standort in Hamm wird es keinen Preisrebell geben. Wie die „WA“ berichtet, hat Höffner als Neueigentümer den Erweiterungsplänen eine Absage erteilt. Ursprünglich sollte dort ein 5.000 qm großer Discounter entstehen. Gleichzeitig gab Unternehmenssprecher Michael Cramer ein klares Bekenntnis zu Hamm. „Das Haus spielt definitiv eine ganz wesentliche Rolle in der künftigen Unternehmensstruktur“, erklärte er dem Blatt. So werde am Standort investiert und das erst 2015 eröffnete Hauptgebäude in den kommenden Jahren modernisiert. Es sei geplant, den Eingangsbereich um- und ein Warenlager anzubauen. 

Wie es mit dem benachbarten Carré-Markt weitergeht bleibt dagegen weiter unklar. In der Belegschaft werde gemunkelt, dass das Haus verpachtet werden solle. „Darüber ist noch nichts entschieden“, kommentierte Cremer. „In diesem Jahr wird aber nichts passieren.“

Der angekündigte Stellenabbau ist unterdessen vom Tisch. Da nach „WA“-Informationen bereits 25 von ursprünglich 200 Mitarbeitern in Hamm das Unternehmen verlassen haben, werde derzeit stattdessen nach neuen Kräften gesucht.

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