IFH Köln

90 Prozent der Smart Natives sind für vernetztes Einkaufen

Die Mehrheit der Konsumenten kauft sowohl online als auch offline ein. Dabei ergänzen sich beide Kanäle immer mehr. 45 Prozent der stationären Käufe geht bereits eine Onlinerecherche voraus. Doch diese Kombination sorgt gerade in der Vorweihnachtszeit für Stress: Volle Fußgängerzonen, lange Wartezeiten in den Geschäften und unklare Produktverfügbarkeiten sind das aus Sicht der Endverbraucher die Nachteile des stationären Handels. Beim Online-Shopping können unklare Liefertermine und Lieferzeiten sowie das fehlende multisensorische Einkaufserlebnis als störend empfunden werden.

Die Lösung: vernetztes Einkaufen, d.h. die Verknüpfung von digitalen Marktplätzen mit stationären Geschäften. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Connected Commerce“ des IFH Köln in Zusammenarbeit mit Otto und ECE, die zur Vernetzung ihres Online- und Offline-Angebots das Joint Venture Stocksquare gegründet haben.

So funktioniert das Ganze: Connected Commerce bietet die Möglichkeit, auf einem Onlinemarktplatz die Angebote von stationären Geschäften einzusehen, Produkte direkt vor Ort zu reservieren und abzuholen oder direkt aus dem Geschäft nach Hause liefern zu lassen.

„Im digitalisierten Zeitalter verlangen die veränderten Kundenbedürfnisse Reaktionen beim Handel – online und offline. Connected Commerce adressiert die gängigen Pain Points und schafft als hybrides Shoppingkonzept eine nachhaltig optimierte Customer Experience und ein vielversprechendes Kundenbindungspotenzial für Händler“, so Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln.

Bei der zukunftsweisenden Zielgruppe der 16 bis 29-Jährigen, den sogenannten Smart Natives, die über ihr Smartphone stets erreichbar sind, erschließt sich ein besonders großes Marktpotenzial. Knapp 90 Prozent der Smart Natives zeigen sich gegenüber Connected Commerce interessiert. Damit liegt diese Gruppe noch einmal deutlich über der Zustimmung von 65 Prozent in der restlichen Bevölkerung.

Gerade die Online-Reservierung und die zentrale Abholung vor Ort im stationären Geschäft ist für die – als besonders online-affin geltenden – Smart Natives ein weitaus wichtigerer Service als für ältere Konsumenten.

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