Ikea

5. „Life at Home“-Report mit Fokus auf Zuhause-Gefühl

Zuhause muss nicht dort sein, wo wir leben: So lautet die Kernaussage des „Life at Home“-Reports, den Ikea jetzt zum fünften Mal veröffentlicht hat. Insgesamt wurden mehr als 22.000 Menschen in 22 Ländern befragt. Dabei kam heraus, dass die Zahl derjenigen, die in Städten leben und sich an Orten außerhalb der eigenen vier Wände mehr zu Hause fühlen, weltweit in den vergangenen zwei Jahren von 20 auf 35 Prozent gestiegen ist. Inklusive der ländlichen Einzugsgebiete gaben 29 Prozent der Befragten an, sich an anderen Orten mehr Zuhause zu fühlen. In Deutschland schließt das nach Studienergebnissen bereits jeden vierten Bundesbürger ein. Vor allem Befragte, die sich mit Fremden oder Freunden eine Wohnung teilen, fallen in diese Kategorie (Europa: 35 %; weltweit: 50 %). Im Gegensatz dazu fühlen sich die meisten, die mit ihrer Familie oder allein leben, in den eigenen vier Wänden mehr Zuhause als woanders (Europa: 72 %; weltweit: 71 %).

Nach Privatsphäre suchen die meisten im eigenen Auto: Laut den Ergebnissen des „Life at Home“-Reports ist dies der – neben den eigenen vier Wänden – am häufigsten genannte Ort, den die Befragten aufsuchen (39 %).

Für den Outdoor-Markt ist beispielsweise besonders interessant, dass 39 Prozent der Deutschen und 49 Prozent aller Befragten in Zukunft genauso viel Zeit draußen verbringen möchten wie drinnen.

Bereits im Report 2016 hatte sich abgezeichnet, dass es Orte außerhalb der eigenen Wohnung gibt, an denen sich Menschen mehr zu Hause fühlen. Darauf hat Ikea bei der aktuellen Studie seinen Fokus gelegt und fünf Grundbedürfnisse herausgefiltert, die weltweit für Endverbraucher im Hinblick auf das Thema Wohnen essenziell sind: Sicherheit, Privatsphäre, Geborgenheit, Zugehörigkeit und Eigentum. Zugehörigkeit ist dabei besonders wichtig und beeinflusst die anderen vier Bedürfnisse sowie das Gefühl „Zuhause zu sein“ laut der Studie sehr stark.

Damit einher geht die Tatsache, dass 51 Prozent der in Deutschland lebenden Befragten (weltweit: 43 %) ihre Umgebung und die Gemeinschaft als Teil ihres Zuhauses ansehen. Sie wollen sich „zugehörig“ fühlen.

Außerdem interessant: Hierzulande sehen nur 17 Prozent ihren Wohnort als Teil ihres Zuhauses an. Global liegt der Anteil bei 31 Prozent. Die Nachbarschaft und das soziale Umfeld spielen also bei der Frage, ob sich jemand „Zuhause“ fühlt eine sehr entscheidende Rolle.  

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